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Jochen Voigt
Faszination Sammeln: Cartes de Visite
Eine Kulturgeschichte der photographischen Visitenkarte

Annegret Ehrhardt, Chefredakteurin der "Antiquitätenzeitung:"

"Einem vermeintlichen Massenartikel, der sich zum sammelwürdigen Objekt gemausert hat, widmet sich Jochen Voigt. Die Cartes de Visite tauchen allenthalben auf und stießen zunächst einmal wegen der manchmal kuriosen, dem heutigen Betrachter oft unfreiwillig komischen Selbstdarstellungsstrategien ihrer Inhaber auf Interesse. Daß es sich um präzise Spiegelbilder der Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundets handelt, ist ein Aspekt, der verächtliches Schulterzucken in die Schranken verweisen kann. Der andere Aspekt ist, daß die mit einer Fotografie versehenen Visitenkarten – auf deren Rückseite sich mal die Adresse, mal ein gedruckter Namenszug, mal die Firmenadresse des Unternehmers findet – durchaus auch von maßgeblichen Porträtfotografen jener Zeit beachtet wurden, wohl keiner verzichtete auf diese Werbemaßnahme für sein Atelier. Ausgehend von der betuchten Pariser Gesellschaft, die sich Ende der 1850er Jahre diese Errungenschaft als hochmodisches Accessoire zu eigen machte, setzte die Cartes de Visite zum Siegeszug fast um die ganze Welt an. Voigt hat nun eine "Kulturgeschichte der photographischen Visitenkarte" vorgelegt und darüber hinaus dem (angehenden) Sammler ein kleines gewissenhaft erstelltes und zum Standartwerk prädestiniertes Hilfsmittel an die Hand gegeben in dem er, ergänzt durch eine umfangreiche Bibliographie, Wissenswertes zur Positionierung der Cartes de Visite im Kontext der Fotografie erfährt, zu Material, Papieren, Fotografen, Datierung und (wohl bald überholten) Preisen."

(Antiquitätenzeitung, Nr. 22, 2006)

Günter Gymnich, 1. Vorsitzender "Club Daguerre":

"Dem Autor kommt der Verdienst zu "Eine Kulturgeschichte der photographischen Visitenkarte" geschrieben zu haben. Von Datierungshinweisen, über die Ausstattung der Ateliers, bis hin zu den fotografierten Themen und Motiven. Dazu gibt es Sammel- und Aufbewahrungshinweise, sowie eine Übersicht der relevanten Literatur. Auf 176 Seiten wird das ganze Spektrum abgearbeitet. Nach meiner Kenntnis gab es bisher nichts Vergleichbares, zumindest nicht in deutscher Sprache. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen."

(Club Daguerre aktuell)
Oben: Porträt eines kleinen Jungen aus der jüdischen Gemeinde von Singapur, Carte de Visite von John Thomson, um 1863.

Unten: Porträt des österreichischen Charakterdarstellers Josef Lewinsky, um 1860 bis 1865, Carte de Visite von Ludwig Angerer in Wien.

Links: Kinder beim Brettspiel, Carte de Visite con F. Clavier, Algier 1860er Jahre.

   
   
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