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Robby Joachim Götze, Jochen Voigt
Möbel aus schönburgischen Schlössern
Renaissance, Barock, Klassizismus


"In dem wunderbar gestalteten und sehr anspruchsvoll gemachten Buch, welches zudem mit brillanten Fotografien bebildert ist, werden 28 einzelne Objekte exemplarisch umfangreich beschrieben und eingeordnet. Dabei erfährt der Leser neue kunsthistorische Erkenntnisse, z.B. zu den sächsischen Wellenschränken oder Meisterstückzuschreibungen nach Dresden. Die Beschreibungen sind eingängig, gut zu lesen und in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet. Unterstützt werden diese von hervorragenden Detailfotografien, beispielsweise von Beschlagteilen, abgeschraubten Beinen, Rückansichten, herausgenommenen Eingerichten oder Rückseiten von Sitzflächenbezügen. (...)
Dass sich die Kunstgeschichte aus Details oder einzelnen Bausteinen zusammensetzt, ist keine Neuigkeit. Ein zentraler oder großer Baustein ist die gesicherte Neuzuschreibung/Lokalisierung eines Schreibschrankes um 1763 ins böhmische Graslitz. Die Beschreibung dieses Möbels nimmt alleine 16 Buchseiten ein und steht exemplarisch für die Lokalisierung einer Möbelgruppe nach Böhmen, welche seit Otto von Falke als "Erfurter Möbel" bekannt war. (...) Also ein wichtiges neues Buch, welches bei dem günstigen Preis sicher rasche Verbreitung finden wird und den Trend der "regionalen Möbelforschung in Deutschland" beispielhaft fortsetzt."

(Ralf Buchholz in Restauro, Zeitschrift für Museumsfragen und Restaurierung, München, 1/2004)

"Die vorliegende Publikation über ausgewählte Möbel aus verschiedenen schönburgischen Schlössern vermittelt erstmals eine Vorstellung von der Wohnkultur dieser bedeutenden Familie westsächsischen Uradels. Es ist ein außerordentlich schönes Buch mit klarer, ästhetischer Gestaltung und präzisen, aussagekräftigen Farbfoto-grafien. Dieses buchkünstlerische Prinzip scheint ein Markenzeichen des seit zwei Jahren bestehenden Verlags "Edition Mobilis" in Chemnitz zu sein (...) Der Verlag will sich bevorzugt den weniger bekannten Erzeugnissen angewandter Kunst aus Sachsen widmen, was mit dem Buch über die schönburgischen Möbel eindeutig gelungen ist. (...) Zeitgenössische Innenraumbilder und historische Fotografien sowie zahlreiche Urkunden und Erläuterungen handwerklicher und historischer Besonderheiten untermauern die oftmals erstaunliche Historie der vorgestellten Tischlerarbeiten aus dem Besitz des sächsischen hochadligen Hauses deren von Schönburg."

(Dr. Gisela Haase in Antiquitätenzeitung Nr. 2,
München
23.1.2004, S. 76)





Oben: Wiege für die Kinder des Grafen Alban von Schönburg, Leipzig um 1824. Geschnitztes und vergoldetes Holz, Mahagoni, vergoldetes Messing.

Unten: Vedutenschrank der Gräfin Löwenhjelm, geborene Schönburg, Schweden (?) um 1825, mit aquarellierten Ansichten schönburgischer Schlösser. Mahagoni, vergoldetes und geschwärztes Holz, vergoldetes Messing.

Links: Rehfußtisch, Sachsen um 1730. Linde und Buche geschnitzt, blattvergoldet. Platte aus Marmor.

   
   
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